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Band 5: Die Artgemeinschaft-GGG (Hrsg.), Heidnische Gedichte



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1989, 290 Seiten


Heidenlied

Der Herbstwind fährt übers Stoppelfeld,

Er weht über Acker und Brache.

Ein neues Jahrtausend beginnt in der Welt,

Du schlafendes Deutschland erwache!


Der Papst hockt in Rom auf seidenem Thron,

es hocken bei uns seine Pfaffen.

Was hat einer deutschen Mutter Sohn

Mit Papst und mit Pfaffen zu schaffen?


Man hat unsre Ahnen als Ketzer verbrannt,

der heuchelnden Kirche zur Ehre.

In Asiens Wüsten, im jüdischen Land,

Verbluteten deutsche Heere.


Rot floß die Aller von Sachsenblut,

Die Stedinger wurden erschlagen.

Als Ablaß wurde der Bauern Gut

Von Mönchen ins Welschland getragen.


Die Zeit verging - doch der Pfaffe blieb,

Dem Volke die Seele zu rauben.

Ob er's römisch oder lutherisch trieb,

Er lehrte den jüdischen Glauben.


Doch nun sind die Jahre des Kreuzes vorbei,

Das Sonnenrad will sich erheben.

Wir werden aus eigener Kraft nur frei,

Dem Volke die Freiheit zu geben.


Wir brauchen zum Himmel die Mittler nicht,

Uns leuchten ja Sonne und Sterne;

Und Blut und Schwert und Sonnenlicht,

Sind Kompaß in jegliche Ferne.


Lothar Stengel von Rutkowski


DAS "VATER UNSER" GEGEN DEN MARQUIS VON SANTA CROCE IN BRÜSSEL

"Vater unser" den man in Brüssel sucht,

"Dein Name" sei bei uns verflucht,

"Dein Wille" ist nicht das geringste wert.

Weder im Himmel noch auf der Erd'.

Du stiehlst uns unser täglich Brot,

Unsere Frauen und Kinder leiden Not.

Niemandem magst Du die Schuld vergeben,

Denn aus Hass und Neid besteht Dein

Leben.

"Vater unser" in Deinem Himmel

Befrei uns von diesem Höllenlümmel,

Lass ihn bis hin nach Spanien rennen,

Dort mag er Scheiterhaufen brennen.

Aus den Niederlanden 1633


Der Hammer

von Heinrich Brammer


Waren's nicht Riesen, so waren es diesmal die Zwerge:

fort war der Hammer!

Und in schlimmeren als in Thryms Händen;

denn ihn hielt nicht Macht, sonder List!

Dunkelmänner hatten ihn bergetief in der Erde verborgen,

gaben den heiligen Dingen, die er berührt, andere Namen,

sagten, das vorige sei alles nur Sage und Märchen...


Das war es aus mit den Göttern:

Walhall,

das einst wie herber Duft aus nordischer Erde emporstieg,

schwand,

und Schwüle des Südens, weihrauchgeschwängert, kerzendurchräuchert,

breitete sich über Deutschland.

Göttern

blutvoll, erdentsprossen, Bilder aufrechten Mannstums,

Ahnen uralter Sippen,

wurden verbannt, als Spuk und Weiberschreck in der Hölle zu sitzen,

während dort oben der bleiche Schatten des Geistens

lähmend die blassen Hände hob.

Eichen,

erdverwurzelt, mächtigen Stammes, einst umbrandet

von deutschen Wetterstürmen,

morschten,

und geiles Schlingzeug siedelte in ihren trägen Ästen,

genährt vom weichlichen Atem

des Südens.


Aber der Hammer

tief in der Erde,

immer wieder verhüllt und ängstlich verborgen,

lag,

eine wilde Kraft,

gefesselt,

doch wuchtgespeichert,

und es ging ein Strömen von ihm

wie gärende Unruh.

Unruh packte die Götter,

sie hielten's nicht aus dort unten,

machten sich auf

und wandelten wieder wie einst unter Menschen,

einlaßheischend.

Aber wiee Gerrot, dem König, so ward den Menschen

der Blick verblendet,

und wie einst mußten die hohen Asen

sitzen zwischen marternden Feuern.

Rührte dennoch ihre Weisheit

des Herz des einen oder des andern,

gleich waren die Dunklen da, die Wichte,

lästerten, spotteten, höhnten,

raubten mit frevler Hand den hohen Asen den Glanz ihrer Sendung

und verredeten sie mit alles zersetzendem Geist

zu nichtigen Menschlein.


Aber stürzte Gerrot sich nicht ins Schwert, mit dem er spielte?

So erging es den Deutschen.

Die wirkende Kraft des Hammers,

die sie - verblendet - nicht wußten zu leiten,

trieb sie zu unholdem Tun:

sie zerfleischten einander wie Tiere...


War es das Ende?

Ja, wär nicht der Hammer gewesen!

Jäh sprang der Funke aus ihm und weckte

in schläfriger Zeit die Donnerer:

Fehrbellin, Hohenfriedberg, Sedan und Potsdam!

Wettersturm über Deutschland!

Wie rauschen die Eichen!


Und die Dunklen, die Wichte?

Was denn? --

Ist nicht der Hammer?

Ist nicht die uralte Kraft?

Und wächst nicht noch immer

deutsche Glaube

aus heiliger, deutscher Erde?


Weisheit der Ahnen


Sehen soll jeder, wes Art und Abkunft,

Seltsam versippt, im Volke fortlebt.

Ob Grimm und Gram das Grab ihr gönnen, -

Heil bringt die Einsicht, manche mahnt sie.


Fein zu fühlen, wahr zu werten,

Klar zu erkennen - weit zu greifen;

Kühn zu kämpfen, edel zu herrschen,

Maß zu achten, sei Unsere Art.


In Kindern kündet das Menschengeschlecht

Ungleichen Ursprung verschiedener Wertwahl.

Selten sieht man Gestalt im Gleichmaß,

Wo Zufall statt Zucht gezeugt.

Für ewiges Leben hoffen vom Himmel

Erdenfremde Gnade vergeblich.

Sie suchten besser Freundgott im Gefährten,

Das Göttliche hütend in Kindeskindern.


Völker versinken und weite Reiche,

Wo nötiger Nachwuchs dem Adel mangelt.

Gering gilt Großes dem Minderwerten,

Gutes gedeiht nicht, wo Menge mindert.


Der Stolze stirbt nicht, wo Art-Erbe dauert.

Lechzende Lust schafft schlechtes Geblüt.

Doch immer währt, wenn Edle sich gatten;

Im Asen-Sinn bleibt Adelskraft.


S. Wittkopf


Wittekind

Von Robert Hohlbaum


Ich will den Gott nicht, der den Frieden gibt,

ich will den Gott nicht, der in Mauern wohnt,

ich will den Gott nicht, der unsichtbar thront,

ich will den Gott nicht, der das Recht verschiebt.


Ich will den Gott nicht, der die Demut lohnt,

ich will den Gott nicht, der den Sklaven liebt,

denn ich bin Herr, vor meiner Faust zerstiebt

alles, was seine falsche Milde schont!


...








Dieses Produkt haben wir am Mittwoch, 30. Dezember 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

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