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Band 8: Dr. Rudolf Wingerneu, Christentum und Kirchen



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Christentum und Kirchen - Sammelsurium vorchristlicher Lehren, Kulte und Gebruche
3803 n. St., 208 Seiten


Inhalt

  1. Der Geltungsanspruch des Christentums
  2. Das Gottesproblem
    • Der Monotheismus
    • Die Dreieinigkeit
    • Menschwerdung und Vergottung, Heilande und Gttershne. Der Geburtsmythos
    • Tod und Auferstehung
    • Mtter und Jungfrauen. Die Herkunft des Marienkultes.
    • Der heilige Geist. Die Taube als Symbol.
  3. Die christliche Ethik
    • Der ethische Gesamtkomplex
    • Snde und Erbsnde
    • Die Erlsung
    • Unsterblichkeit
  4. Bibel und Offenbarung
    • Wesen und Wert von Offenbarungen
    • Das biblische Sagengut
      • Der Schpfungsmythus
      • Die Sintflutsage
      • Weitere Sagen. Die Herkunft der Psalmen
  5. Die Kirche
    • Zerstrung und Benutzung heidnischer Kultsttten
    • Das Wort "Kirche"
    • Bauform,Turm und Glocken
    • Altar, Begrbnis und Asylrecht
  6. Das Priestertum
    • Das Priesterum der alten Religionen
    • Der Papst
      • Herkunft und Name
      • Tiara und Fuku
    • Die Voraussetzungen des Mnchtums: Weltflucht und Askese
    • Das Mnchtum
    • Der Zlibat
  7. Die Heiligen
    • Die Herkunft der Heiligen
    • Reliquien, Amulette und Talismane
  8. Kult und Symbolik des Christentums
    • Die Taufe
    • Das Abendmahl
    • Sonstige kultische Gebruche
    • Prozessionen und Wallfahrten
    • Das Symbol des Kreuzes
    • Die Symbole des Lammes und des Fisches
    • Die Jahresfeste
  9. Das Jenseits
    • Jenseits und Gericht
    • Himmel und Paradies
    • Die Hlle
    • Der Teufel
  10. Engel, Geister und Dmonen
    • Die Engel
    • Geister und Dmonen
  11. Schlu
  12. Zitierte Literatur

In Band 7 unserer Buchreihe hatt Ross Absurditten und Widersprche in der Bibel herausgearbeitet. Dieser neue Band unserer Buchreihe befasst sich nun mit der Herkunft christlicher Lehren und Gebruche. Die Ausfhrungen sind nicht sensationell; Religionshistorikern sind die Tatsachen seit ber 50 Jahren bekannt. Dem Volke jedoch sind diese Erkenntnisse weitgehend unbekannt, insbesondere bei Christen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiss nicht, worber er mehr staunen soll: ber die Ungeniertheit, mit der die frhen Christen aus etlichen Religionen Lehren und Gebruche zusammengestohlen haben, so dass es schwer fllt, auch nur irgendwo geistig Eigenstndiges zu finden, oder ber die Frechheit, mit der die Christen als Missionare durch die Welt ziehen, um ihren Religionsverschnitt den Vlkern, denen sie Teile ihrer Religion vorher abgeguckt hatten, als "alleinseligmachende Religion" aufzuschwatzen oder aufzuzwingen.

Ein Christ, der den Ursprung seiner Religion noch nicht kennt, mag guten Gewissens von ihrer Einzigartigkeit berzeugt sein. Wenn er dies Buch gelesen hat, oder wenn wir ihm die Tatsachen, die in diesem Buch enthalten sind, unter die Nase gerieben haben, kann er das nicht mehr, sondern wrde lgen, wenn er die Behauptung aufstellt, mit Jesus sei das Heil in die Welt gekommen, und ohne ihn sei die Welt verloren. Deswegen ist es notwendig fr uns, die Tatsachen, die in diesem Buch umfassend zusammengetragen sind, zu kennen.

Dies aber auch aus einem anderen Grund: insbesondere die katholische Kirche hat Bruche aus dem indogermanischen, teilweise auch dem germanischen Volksgebiet bernommen und christianisiert. Das hat der Protesteantismus erkannt, weshalb gerade die Protestanten viele katholische Bruche - weil nicht in der Bibel berliefert - in ihrem Herrschaftsbereich bekmpften oder sogar ausrotteten. Prozessionen beispielsweise hat es auch im germanischen Heidentum gegeben, wobei aber statt einer Monstranz Sonnenabbildungen oder Gtterfiguren mitgefhrt wurden. Da es uns um die Wiederherstellung heidnischer Bruche und ihre Reinigung von christlicher berformung geht, ist es deswegen auch fr uns von Bedeutung, was bei den christlichen Bruchen orientalischen Ursprungs ist, was germanischen Ursprungs.

Hamburg, Sommersonnenwende 3803
Jrgen Rieger


Die Taube als Symbol des heiligen Geistes

Der Marienkult ist das Herzstck des Katholizismus. Dennoch mu sich die "Mutter Gottes" in der androkaratischen, d.h. mnnerbeherrschten, mnchischen Kirche offiziell mit einem Nebenthron begngen, und der Protestantismus, der den Intellektualisierungsproze des Christentums noch weiter getrieben hat, hat sie ganz gestrzt. Im Christentum ist aus der alten Gtterdreiheit von Vater, Mutter und Sohn ein "dreieiniger" Mnnergott von Vater, Sohn und Heiligem Geist geworden, der jedes biologischen Sinnes und jeder biologischen Fundierung bar ist. Die dritte Person der christlichen Trinitt , der Heilige Geist, aber ist dabei eine sehr interessante Gestalt. Denn unter ihm liegen ganz einwandfrei erkennbar alte Muttergottheiten verborgen. Er wird allgemein als Taube dargestellt; die Taube aber ist das Symbol vieler Gottesmtter der vorchristlichen Religionen. Auch der Heilige Geist ist somit also eine bernahme aus dem heidnischen Altertum und seine Verehrung eihne Rehabilitierung der Gottesmutter, eine Verehrung des "Ewig Weiblichen" in anderer Form.

Die Taube wurde im Altertum allgemein als Sinnbild der mtterlichen Fruchtbarkeit und zugleich der Reinheit, Zrtlichkeit und Liebe angesehen. Sie alt schon in Assyrien als Geburtsvogel und war der Schutzgtten der Gebrenden, Ischtar, heilig. Semiramis, die Gattin des sagenhaften assyrischen Knigs Ninus - eine andere Form der Ischtar - hei bei den Syrern schlechtwegs die Taube , und die mit ihr identische Atargatis wurde gleichfalls in Gestalt einer Taube verehrt. In ihrem Tempel zu Hieropolis am Euphrat befand sich nach Lukian ein Bild der Gttin mit einer goldenen Taube auf dem Haupt. Eine solche hngt noch jetzt in der Kaaba zu Mekka. Auch in Persien war die Taube ein heiliger Vogel; die Perser, die 492 v.. Ztr. am Athos scheiterten, hatten solche heilige Ischtartauben bei sich, die sie beim Untergang ihrer Schiffe fliegen lieen; es waren die ersten Haustaupen in Europa. Im Zusammenhang damit findet sich bei ihnen eine ausgebildete Heiligengeist-Spekulatin. In Palstina sollen die Samaritaner auf dem Berg Garizim eine Taube angebetet haben. Bei Philon erscheint die Wildtaube als ein Symbol des gttlichen, die zahme als ein Sinnbild des menschlichen Geistes, und im Talmud heit es, da der Geist Gottes wie eine Taube, die ihre Flgel ber ihre Jungen ausbreitet, ber den Wassern schwebte. Ursprnglich galt hier die Taube berhaupt als ein Bild des Schpfungswassers. Auch die jdische Sekte der Essener verehrte die Taube als Symbol des Geistes, des Logos. In Griechenland war sie der Aphrodite heilig, die auf einem von Tauben gezogenen Muschelwagen fhrt. Im Tempelbezirk von Dodone, wo sich eines der neben Delphi wichtigsten Orakel befand, flogen heilige Tauben umher, ebenso wie sie unter dem Dach der Aphroditetempel zu Babylon, Hierpolis, Askalon usw. nisteten und sich noch heute in arabischen Moscheen ungesetrt ansiedeln drfen.

Daneben finden sich allerdings auch noch andere Formen und Gestalten der Heiligengeist-Verehrung, bei denen die Beziehung zur Taube und der unter ihr versinnbildlichten Muttergottheit nicht immer oder nicht mehr unmittelbar offen zutage liegt. So vor allem in der Prna-Spekulation der Inder und der sptgriechisch-gnostischen Pneumatologie, in denen wir es mit rein-geistigen Abstraktionen zu tun haben. Das indische Prna ist der Lebenshauch, der Atem oder der Wind als Lebensprinzip, von dem gewhnlich fnf Arten, den Sinnesorganen entsprechend, angenommen werden. Es ist der Vermittler zwischen dem Brahman und dem Atman, der Weltseele und der Menschenseele, und entspricht als solcher genau dem hagion pneuma der Gnosis und der christlichen Theologie. Die indische Philosophie, insbesondere der Buddhismus kennt auer dem Prna aber auch noch eine Prajn, die die Erkenntnis oder Weisheit bedeutet, und diese ist eine Frau, eine Gttin.








Dieses Produkt haben wir am Mittwoch, 30. Dezember 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

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Sonnabend, 24. August 20198327835 Zugriffe seit Mittwoch, 10. Mai 2006
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